Das Jahr 2009

 

 


Das Jahr geht wie es kam...

Erster Arbeitstag im Jahr 2009, auf dem Weg zur Arbeit:

Auf dieser Landstraße landeten wenige hundert Metern voneinander entfernt 2 PKW im Graben.

Dass ich nicht auch im Graben landete, war mit einer großen Menge Glück verbunden.

Die Vereisung der Asphaltdecke war nicht erkennbar.

Während der PKW - Bergung stellten sich weitere Fahrzeuge quer.

So stellte ich mir dann die Aufgabe:

"Wie kann ich die Gefahr den anderen Verkehrsteilnehmern nahe bringen,

bevor hier noch einer im Graben landet?"

Eine unkonventionelle Lösung und sicher nicht  STVO gerecht:

Schriftzug ausgedruckt, mit Heftzwecken auf Holzbrett befestigt

und am Anfang und Ende der Strecke an einen Leitpfosten gebunden.

Hielt nur ein paar Stunden, reichte aber aus bis das Eis aufgetaut oder

die Strecke von der Straßenmeisterei abgestreut war.

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Bei meinem ersten Urlaubstag vor Weihnachten, dem 21. Dezember ereignete  sich ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten PKW auf eisglatter Fahrbahn, glücklicherweise ohne Personenschaden. Mein Schutzengel stand mir auch hier zur Seite, denn die Autobahn war vereist und der Asphalt sah aus wie nass, was er - bis auf wenige Streckenabschnitte - auch war.

Als Helfer an der Unfallstelle sah ich dann bei der anschließend eintreffenden

Autobahnpolizei eine geniale Lösung auf dem Fahrzeugdach...

... viel besser als Holzschilder :-) !

 


 

Auf dieser Seite sind nachfolgend nur Ereignisse aufgeführt, die einen Schriftwechsel beinhalteten:

 

17. Febr. Nachtlesbarkeit einer Beschilderung beim Straßenbaulastträger gemeldet

 


28. Febr. Beschilderungsänderung angeregt


6. März - Straßenschaden im Kurvenbereich Autobahnausfahrt Ratingen bei Straßenbaulastträger

zur Ausbesserung angeregt


22. März - LKW mit  Seitenneigung  gemeldet


26. März - Grünrückschnitt bei der Stadt vorgeschlagen,

da die Sicht auf den querenden Fuß- und Radweg verdeckt wird


28. März - Notwendigkeit eines Parkverbotes als Sperrfläche vor Verbrauchermarkt - Notausgang hinterfragt


20. April - Den Sinn der Wegweisung nach links bei Rastanlage an A 61 in Rheinland Pfalz hinterfragt -

Nährboden für Geisterfahrer


26. April - "Sehtest" bei Baustelle auf Landstrasse dem Straßenbaulastträger mitgeteilt

- Schrift der Zusatzbeschilderung "neue Fahrbahndecke" zu klein

 


26. April - Brief an Kundenzeitung meiner Versicherung:

Warum wird bei diesem Foto auf den Gurt verzichtet ?


18. Mai - Grünrückschnitt bei der Stadt vorgeschlagen,

da Sicht auf querenden Fußweg sowie querenden Fahrzeugverkehr verdeckt wird

   

Kommt hier ein Fahrzeug oder ein Fußgänger ?


18.Mai- Anregung beim Straßenbaulastträger Sperrungen besser lesbar auszuführen, wie dies z.B. in Rheinland Pfalz geschieht

Hier sind die großen Schilder, die auch nachts lesbar sind, dargestellt.

Diese Sperrung ist durch das Aufklemmen eines Sperrkreuzes besser sichtbar

als die oft verwendeten Klebestreifen


27. Mai - Beschilderungsänderung angeregt, denn

vorher

 

nachher

 


2. Juni - Grün - Rückschnitt bei Stadtverwaltung angeregt

Sicht des Fahrzeugführers beim Verlassen des Parkplatzes

und Sicht des Radfahrers auf die Parkplatzausfahrt

Mit der Möglichkeit den anderen Verkehrteilnehmer frühzeitig zu sehen,

 wäre die Unfallgefahr an dieser Parkplatzausfahrt geringer.


2. Juni - Grün - Rückschnitt beim Straßenbaulastträger angeregt

Sichtfeld eines PKW-Fahrers an der Kreuzung einer Landstraße, bei der sich in der Vergangenheit bereits mehrere Unfälle ereigneten. Durch den unverzüglichen Rückschnitt des ungenutzten "Wildwuchses" am nächsten Werktag durch die Straßenmeisterei wurde die Übersicht der Strasse schnell und wesentlich verbessert.  Eine super Reaktion auf die Anregung eines Bürgers.


10. Juni - Grün - Rückschnitt beim Straßenbaulastträger angeregt

Beschilderung wird von üppigem Pflanzenwuchs verdeckt


14. Juni - Verbesserung der Erkennbarkeit beim Schwerbehindertenparkplatz beantragt

Wo beginnt und endet der ausgeschilderte Parkplatz?

vorher

 

nachher

 


Juni

Powerpoint Präsentation zu Möglichkeiten der privaten Brandprävention

für das Sommerfest FFW Erkelenz - Hetzerath erstellt

Von der Freiwilligen Feuerwehr wurde diese eindrucksvolle Fettexplosion demonstriert:


24. Juni - Mitteilung an Straßenbaulastträger:

Die Lesbarkeit der Beschilderung ist nachts durch die Blendwirkung der Blitzlampen nicht sichergestellt.

 

 


Juli - Gespräch mit Filialleitung eines Baumarktes und Brief an die Zentrale, da ggf. noch andere Filialen ähnliche Situationen im Eingangsbereich haben

Ein Sichtkontakt zwischen Fahrzeugen, die auf den Kundenparkplatz fahren und Kunden, die das Geschäft verlassen ist nicht frühzeitig möglich. Eine Reaktionszeit zur Unfallvermeidung ist quasi null.

Niedrige Verkaufsgüter, z..B. Pflanzkübel im vorderen Bereich oder die Entfernung der Blumenregale unmittelbar an dem Verkehrsweg, könnten die Gefahr an diesem Eingangsbereich  verbessern.

 


16. August - Powerpoint Präsentation für Elternabende erstellt und an Schulen und Kreis weitergereicht

Thema:

Einige Hinweise zur
Reduzierung der  Unfallgefahr
 Ihrer Kinder
in der „dunklen Jahreszeit“


18. August  - Mitteilung an Straßenbaulastträger zur Verbesserung der Beschilderungssituation:

Der gelbe Wegweiser deckt den weißen Wegweiser ( im schwarzen Kreis unter unteres Bild) zeitweise

 

 komplett ab und dieser wird in der Dunkelheit schlecht vom Fahrzeuglicht erfasst. Warum ist er nicht über oder unter dem gelben Wegweiser montiert worden? Dies hätte auch Kosten für Befestigungsstangen und ggf. Fundamente erspart.


Wenn man aus der Gegenrichtung kommt ist es ähnlich: 

 

Die rot-weiße Bake verdeckt den gelben Wegweiser.

Dieser  und auch der weiße Wegweiser im Hintergrund hätten problemlos wie blau angedeutet angebracht werden können.


18. August  - Mitteilung an Straßenbaulastträger:

 Lesbarkeit eines Autobahnschild durch Pflanzenwuchs beeinträchtigt


18. August  - Mitteilung an Straßenbaulastträger:

 Nachtlesbarkeit der Beschilderung  beeinträchtigt

Alt: Tag & Nacht

Neu:


2. September - Die Schweinegrippe ist überall Gesprächsthema, aber bebilderte Anleitungen zum richtigen Händewaschen unter Hygienegesichtspunkten sind im Internet nicht auffindbar.

Nachfolgende Anleitung erstellt und an Gesundheitsämter und Zeitungsredaktionen weitergereicht.

Ansteckungsgefahr für

Schweinegrippe und andere Krankheiten

minimieren

 Durch optimiertes Händewaschen kann die Ansteckungsgefahr einfach reduziert werden.

Innen- und Außenseiten                                                   Zwischen den Fingern

Fingerkuppen                                                                         Handgelenke

Damit die Krankheitserreger wirkungsvoll bekämpft werden, ist eine Einwirkzeit der Seife von 30 Sekunden erforderlich.

Seife ist ein wirksames Mittel gegen Krankheitserreger und ist oft gleichwertig einem Desinfektionsmittel, bei denen dann die Anwendungsweise und Einwirkdauer identisch ist.

Regelmäßiges, kurzes, intensives Lüften der Räume (mind. 3x täglich) ist ein weiterer Beitrag zur Senkung des möglichen  Ansteckungsrisikos.


20. Sept.: Kontakt zu Lampenherstellern: Vorstellung einer Warnlampe für Notfälle mit dem Krad


29. September -

Rettungskarte bei Internetauftritt integriert und Abregung beim ADAC zu Hinterglashinweis für die Frontscheibe, da Rettungskarte auch bei Polizei, Feuerwehr und Autohäusern gemäß meiner Umfrage (je 10 Personen an verschiedenen Orten)

Link zur Seite über die Rettungskarte


11. Oktober Brief an Stadtverwaltung,

nachdem in der Tageszeitung die neue Rettungstreppe bei einer Grundschule vorgestellt worden ist

   

Bei dieser Treppe stellten sich folgende: Fragen

• Warum ist hier kein bodentiefes Fenster bzw. eine Türe angebracht worden?

(Auch wenn keine „Normtürbreite“ hinein passt, ist dies eine bessere Lösung als das Fenster.)

• Falls nicht möglich, warum wurde das obere Podest nicht auf Fensterbankhöhe gebracht, um ein zusätzliches herunter Springen oder Klettern zu vermeiden?

• Die Geländerhöhe ist für ein Kind, das auf der Fensterbank steht, nach meiner Einschätzung absolut nicht ausreichend. Wenn im Ernstfall geschupst wird könnte ein Kind auch links am Podest vorbeistürzen.

• Eine Wendeltreppe ist platzoptimiert unterzubringen, beinhaltet aber durch die spitz zulaufenden Treppenstufen eine große Sturzgefahr.

• Ist der äußere Handlauf in einer kindgerechten Höhe? Die Treppe wurde  primär für Kinder installiert.


24. Oktober - Zeitungsmeldung über Ministeraussage schockt:

Unfallgaffern sollen Bilder von Unfallopfern vorgelegt werden

Innenminister von Schleswig-Holstein und Hamburg

 

Schockfotos von Unfallopfern sollen Gaffer abschrecken

zuletzt aktualisiert: 23.11.2009 - 15:52 Hamburg (RPO).

 

Mit Schockfotos von Verkehrsopfern wollen Politiker aus Norddeutschland gegen Gaffer an Unfallstellen vorgehen. Der schleswig-holsteinische Innenminister Klaus Schlie forderte am Montag, dass die Personalien von Schaulustigen festgestellt werden sollten.

 

Anschließen sollten ihnen "wirklich brutale Bilder von Unfallopfern" gezeigt werden, damit "sie überhaupt wissen, was da abläuft", sagte der CDU-Politiker im NDR. "Wir müssen neue Wege gehen und den Gaffern klarmachen, was tatsächlich am Unfallort geschieht."

 

 

 

Der Hamburger Innensenator Christoph Ahlhaus unterstützte den Vorschlag. "Gaffer sind häufig ein lebensgefährliches Risiko. Sie behindern die Rettungskräfte und verursachen oftmals weitere Unfälle", sagte der CDU-Politiker der "Hamburger Morgenpost". "Wir brauchen diese öffentliche Diskussion, damit den Menschen klar wird: Wir könnten alle Opfer werden." Wer nur zuschaue, mache sich selber zum Täter. Ahlhaus erinnerte daran, dass Schaulustige bei unterlassener Hilfeleistung mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden könnten.

 

Hintergrund des Vorstoßes ist ein tödlicher Unfall vor einer Woche auf der Autobahn 1 in der Nähe von Hamburg. Die Einsatzleiter der Feuerwehr hatten umstehende Schaulustige vergeblich darum gebeten, bei der Rettung einer jungen Frau behilflich zu sein. Sie erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Retter fordern mehr Anzeigen wegen unterlassener Hilfe

Dieser Fall ist laut dem Deutschen Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) keine Ausnahme. Jedoch hält es der Verband für wenig erfolg versprechend, zukünftig den Gaffern Schockfotos zu zeigen. "Vielmehr müssen hier die bestehenden Möglichkeiten genutzt werden", heißt es in einer Mitteilung. "Leider werden nur in den seltensten Fällen Anzeigen wegen unterlassener Hilfeleistungen aufgenommen oder weiter verfolgt."

Eine Anzeige und die Androhung einer Geld- oder Haftstrafe würden nach Einschätzung des DBRD mehr bewirken als die Einladung zu einem Einblick in die Unfallakten auf dem Polizeirevier.

 

 

 

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Meine Anfrage an das Innenministerium hierzu:

 

Wie viel Prozent der Pressetexte „Wahrheit oder Dichtung“ ist kann ich nicht ermessen, doch was sollen Bilder von Unfallopfer bewirken?

Mitmenschen betrachten im Kino Filme wie SAW, von denen mir ein Arbeitskollege begeistert berichtete:

„Und neben mir im Kino hat sich ein Zuschauer sogar übergeben, weil ihm schlecht wurde.“

Ich verweigere jedoch das Betrachten dieses Material, dass mir mehr als überflüssig erscheint.

 

Ist es da vorstellbar, das die Unfallbilder Gaffer "schocken"? Dies stelle ich sehr stark in Frage.

 

Wenn Personalien von Gaffern ermittelt werden, so ist der einzige logische, sinnvolle Weg ein richtig angemessenes Bußgeld.

Diese Gelder könnten dann dem Weißen Ring oder z.B. der Deutschen Interessengemeinschaft für Verkehrsunfallopfer  zufließen.

Es käme damit auch den Opfer zu gute.

Ein paar Bilder von Personen, die trotz Aufforderung die Unfallstelle nicht verlassen und die Rettungsmaßnahmen behindern

als Titelseite in der Zeitung „Gaffer des Tages“  ist da angebrachter als das zur Schau stellen von Unfallopfern.

 

Bei den Unfallopfern sehe ich übrigens auch einen Rechtsbruch im Hinblick auf „Recht am Bild“.

 

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2. November - Mitteilung an Straßenbaulastträger

 

Mehrere Tage am Stück Ampelausfall bei Autobahnausfahrt mit Rückstau auf die Autobahn. Diese ist im Staubereich kurvig und hat weitere Einfahrten kurz hintereinander. Aufstellung von Gefahrenzeichen "Stau" und Aufstellung einer Baustellenampel für die Zeit des Defektes angeregt.

 


 

2. November - Mitteilung an Straßenbaulastträger

 

Bei einer Autobahnbaustelle hat sich die gelbe Markierung im kompletten Verschwenkungsbereich zwischen der rechten und linken Richtungsfahrbahn gelöst und fehlt. Gleichzeitig sind bereits 2 Tage in Folge immer zum Ende der Baumaßnahmen am Abend die Baken um 90 verdreht und dadurch schlecht erkennbar.